Die Story

Der Schritt von der nachhaltigen Waldbewirtschaftung zur soliden Immobilien Projektentwicklung ist kleiner als man im Allgemeinen denkt. Unternehmensgründer Karl Samonig wuchs auf einem typischen Mehrgenerationen-Bauernhof in Österreich auf. Das Bauernhaus wird noch heute mit dem Holz aus dem eigenen Wald beheizt. Für ihn ist es daher eine Selbstverständlichkeit, mit natürlichen Ressourcen und den eigenen Kräften umsichtig und wirtschaftlich umzugehen. 
Der oberste Grundsatz der (groß-)elterlichen Waldbauern lautete: "Pflanze nach, was Du entnommen hast. Denke in längerfristigen Zeiträumen, statt nur den kurzfristigen Profit zu realisieren. Es kann nur das geerntet werden, was vorher gesät und gepflegt wurde". Das, was heute mit Schlagworten wie Bio oder Nachhaltigkeit belegt ist, gehört von Anfang an zur Grundhaltung von Karl Samonig.
 
Dieser "Hausverstand" lässt sich auf alle Bereiche der Wirtschaft übertragen, natürlich auch auf die Immobilienwirtschaft. Nicht zuletzt trägt ein Wohnhaus in Form von Mieteinnahmen und Wertsteigerung Früchte. Wohnimmobilien, die nur "abgeschöpft" werden, verlieren im Laufe der Jahrzehnte nicht nur ihren Glanz, sondern werden schlichtweg marode. Wie ausgelaugte, ungepflegte Schuhe gehen sie kaputt und schützen weder vor Kälte noch vor Hitze. Wenn der Putz blättert und sich Feuchtigkeit der alten Holzbalken annimmt, hat der Instandsetzungsrückstau bereits massive Ausmaße angenommen. 
Viele Mietshäuser in Berlin sind heute Energieschleudern schlechthin und auch ihr Wohnkomfort ist längst veraltet.
 
Für Karl Samonig war die Gründung eines Bauträgerunternehmens mit Schwerpunkt auf energetische Sanierungen und nachhaltige Projektentwicklungen eine logische Entwicklung. Sein beruflicher Werdegang hat ihn in die Bereiche Unternehmensberatung, Controlling, Wirtschaftsinformatik und schließlich über die European Business School zur Immobilienwirtschaft gebracht. 
 
Die SAMONIG AG gibt es seit 2009. Warum eine Aktiengesellschaft? Es mag merkwürdig klingen, aber dem Unternehmensgründer Karl Samonig war von Anfang an daran gelegen zu signalisieren, dass man ihm ruhig "auf die Finger" bzw. in die Bücher schauen kann. Im Immobiliengeschäft werden große Summen bewegt und das Unternehmen mit seinem Namen sollte sich von vornherein von den schwarzen Schafen der Branche abgrenzen. Im Aufsichtsrat sitzen gestandene Immobilien- und Finanzprofis mit Reputation. Zudem hat sich die Firma zu freiwilligen Monatsberichten und Bilanzen verpflichtet. Das stetige, organische Wachstum des Unternehmens sowie die Zufriedenheit von Investoren und Kunden geben dieser Unternehmensführung Recht.
 
Am Anfang waren die Geschicke der SAMONIG AG allerdings alles andere als auf Rosen gebettet. 2008 hatte die Finanzkrise auch die Berliner Immobilienwirtschaft erschüttert, sodass der Start in 2009 unter denkwürdigen Vorzeichen stand. Eine BAFin zertifizierte Immobilienanleihe der SAMONIG AG, die zur ergänzenden Projektfinanzierung begeben wurde, brachte nicht den erhofften Erfolg. Sie wurde vorzeitig zurückgeführt. So sah es für das Unternehmen zunächst bedenklich aus. Denn: Die Bankenfinanzierung für Bauträger, zumal für junge Unternehmen ohne Referenzen, war nahezu unmöglich. Es ist dem Vertrauen privater Investoren zu verdanken, dass die SAMONIG AG ihre ersten Projekte realisieren konnte.
Seither geht es stetig voran. Mit Fleiß und Engagement sowie einer veritablen Lernkurve besonders im Mietermanagement und mit der Berliner Verwaltung hat sich die Kleinst-Aktiengesellschaft zu einer solide gewachsenen Unternehmensgruppe entwickelt. Inzwischen heißt sie SAMONIG –Berlin- und entwickelt mehrere Immobilien-Projekte parallel. 
Etwa 20 Menschen haben bei der SAMONIG –Berlin– ihren Arbeitsplatz gefunden. Das überwiegend junge Team engagiert sich in außerordentlicher Weise. Das Familienunternehmen wird von allen getragen und vorangebracht. Darauf ist nicht nur der Firmengründer Karl Samonig sehr stolz. Er nutzt nach wie vor die Erfahrungen und das Wissen aus der Waldbewirtschaftung seiner Eltern und Großeltern. Oder in anderen Worten: Er sorgt als Vorstandsvorsitzender für Nachhaltigkeit – im Sinne aller. Weil es Sinn macht. Und weil es der Hausverstand sagt.